Melkite Greek Catholic Church

 

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Zur Festschrift für S.S. Patriarch Gregorios III.

zum 75. Geburtstag am 15. Dezember 2008

 

Anl??lich des 75. Geburtstages Seiner Seligkeit Patriarch Gre­gorios III. Wird ihm eine Festgabe überreicht. Sie tr?gt den Titel: +Wachsam in Liebe*, in An­leh­nung an den Wap­penspruch: +Seid wachsam und wandelt in der Liebe* (Mt 24,42 par und Eph 5,2). Seine Seligkeit führte am Beginn seines Patriarchats bei einem In­terview in Kairo aus: +Ich habe den Namen Gregor aus meh­reren Grün­den ge­w?hlt. Zu­n?chst wegen der Bedeutung des Wortes >Gregor=, das über­setzt >W?ch­ter= hei?t. In diesem Sinne sprach Jesus zu seinen Jüngern am ?lberg: Gregorite, wa­chet! Dann m?chte ich an einen mei­ner Vorg?nger, Gregor II., er­innern, der wie ich aus Damaskus stammte und wie ich dem Or­den der Sal­va­torianer-Basilianer angeh?rte. Gleichzeitig m?chte ich an den heiligen Gregor von Nazianz erinnern und in Liebe für die Kirche wachsam Sorge tragen.*
Heute am 15. Dezember ­vollendet Seine Seligkeit sein 75. Le­bens­jahr­. Bald darauf gilt es, wei­tere Jubi­l?en zu feiern, n?mlich den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe (in Grot­taferrata bei Rom am 15. Fe­bruar 1959), den 50. Jahrestag seiner Freundschaft in und mit Deutschland (7. Juli 1959) wie auch den 60. Jahrestag seiner ersten M?nchsgelübde (15. August 1949).
Es kam der Wunsch auf, ihm zu dem festlichen Anla? seines Geburtstages ein Buch zu be­reiten. Das Thema der Festgabe ergab sich aus dem Lebens- und Schaffensbereich des Pa­­­­triarchen, n?m­­lich +Syrien - Islam - Christen im Nahen Osten - ?stliche Li­turgie - ?kumene*. Schon bei den ersten Uberlegungen zum ge­planten Vor­­haben zeigte sich, da? recht viele bereit waren, für die Festschrift einen Bei­trag zu verfas­sen, weil sie mit dem Jubilar freundschaftlich ver­bunden oder auf andere Weise mit ihm zusammen­gekommen und sei­ne Mitarbeiter ge­we­sen sind.
Patriarch Gregorios III. ist nicht nur im Orient be­kannt; durch seine zahl­reichen Aufenthalte in Deutschland hat er viele Freunde und Be­kannte gefunden, aber auch G?nner und F?rderer seiner ­­Pro­jekte, die er in den Jahrzehnten seines priesterlichen Wirkens durch­zu­führen vermochte. Deshalb lag es nahe, den Kreis der Autoren für die Festschrift zun?chst und vor allem auf den deutschsprachigen Raum zu beschr?nken.
Dem Werk vorangestellt sind Gru?worte deutscher Bisch?fe­. +Immer wenn Patriarch Gregorius mit Menschen zusammenkommt, beschenkt er die Gl?u­bigen im Westen mit dem gro?en theo­logischen und geistlichen Reichtum des Ostens. Man spürt seine aufrichtige Herzlichkeit, die seine Zuh?rer sofort für ihn einnimmt*, hei?t es im Gru?wort von Bischof Felix Genn und ?hnlich in vie­len anderen. ­­Für viele Bisch?fe aus Deutschland wurde der frühere Patriarchal­vikar +ein gro?er Brückenbauer* zwischen Ost und West, wie es im Gru?wort von Bischof Josef Homeyer hei?t, denn in den zahlreichen Begegnungen mit seinen G?sten und den Pilgern hat er ihnen +die Jerusalemer Urkirche und ihre vielen Zweige im Orient nahegebracht*, schreibt Jo­achim Cardinal Meis­­ner. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Pé­risset, führt hierzu weiter aus: +Die Lebens­um­st?nde waren für Patriarch Gregorios Anruf Got­tes, ihm sein Leben im Prie­steramt zu widmen, um seinen Mit­men­­schen im Namen Christi, des guten Hirten, zur Seite zu stehen. Die Ereignis­se des t?glichen Lebens sind 'Zeitzeichen' in ei­ner vielf?ltigen Gesellschaft wie Syrien und der Nahe Osten - weltlich und kirchlich -, das Pa­triarch Gregorios gelesen hat, damit er mit Weis­heit ihnen eine Antwort geben konnte.*


Den Auftakt der Festschrift bildet eine Würdigung Seiner Seligkeit Patriarch Gregorios III. Es war keine leichte Aufgabe, die Daten seines Lebensweges und die zahlreichen Werke und Ini­tia­tiven, zu denen er anregte, zu sammeln; auch galt es, in einem ersten Versuch das theologi­sche Anliegen Seiner Seligkeit herauszuarbeiten, nicht zuletzt in der Begegnung mit Papst Benedikt XVI. 
Was ist der weitere Inhalt der Festschrift, und um welche Themen geht es in ihr? Ein erster Beitrag wen­det sich den +arabischen Ikonen* in ihrer Entfaltung durch die Jahrhunderte zu, vor allem zur Zeit der Renaissance von Aleppo; Mère Agnès-Mariam de la Croix aus Qara versteht es, anhand von ausgew?hlten Bildern in ein Gebiet der Ikonogra­phie einzuführen, das in Europa so nicht bekannt ist. Volker W. B?hler, langj?hriger Verteidi­gungsattachée in Damaskus, gibt eine kri­tische Bestandsaufnahme Syriens und des Libanon nach dem 3. Golfkrieg. Ein neues Kapitel schl?gt Statthalter Dr. Herbert Dautzenberg auf mit sei­ner Darstellung der Geschichte und den Grund­anliegen des +Patriarchalischen Ordens vom Hei­ligen Kreuz zu Jerusalem* seit Maximos IV. Uber den Beitrag unserer Kirchen in der heutigen Welt referieren der r?misch-ka­tholische Bischof Gerhard Feige aus Mag­deburg, welcher im Auftrag der Deutschen Bi­schofs­konferenz die Kontakte und Gespr?che mit der Ostkirche führt, und Professor Hans-Dieter D?p­mann, ein ausgewiesener Fachmann aus der evangelischen Kirche.
Aus der pers?nlichen Begegnung mit dem Studenten Lutfi Laham wie auch dem sp?teren Erz­bischof und Patriarchalvikar von Jerusalem schreibt Professor Philipp Harnoncourt aus Graz vol­ler Dank über seine Besuche im Orient mit Cardinal K?nig im Auftrag von Pro Oriente aus Wien, sodann Albert Rauch vom Ostkirchlichen Institut in Regensburg, ein Studienfreund des Patriarchen, aber auch Pr?lat Winfried Pilz von Kindermissio in Aachen wie auch Archi­man­drit Ro­bert Taft aus dem Russicum in Rom. Der langj?hrige verdienstvolle Mitarbeiter an der Ost­kir­chenkongregation und Apostolische Protonotar Lucian Lamza referiert über das Wir­ken der Kongregation für die Orientalischen Kirchen zugunsten der Vers?hnung der Kirchen des Ostens und Westens.
Einige Beitr?ge besch?ftigen sich unmittelbar mit der Melkitischen Kirche. Erich L?ufer, Autor zahlreicher Beitr?ge zu biblischen Themen und deren Zeitgeschichte, Vorsteher des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, schreibt über die Geschichte des Heilig-Land-Vereins und seine Bedeutung im Nahen Osten. Der Ostkir­chenkundler Lothar Heiser, ein langj?hriger Mitarbeiter von Professor Wilhelm Nyssen in K?ln, einem Freund des Patriarchen, schreibt über den Macht­wechsel von der christlich-byzanti­ni­schen zur islamisch-arabischen Herrschaft über Syrien und Pal?stina und die Folgen für die christliche Bev?lkerung. Archimandrit Gregor Hohmann, seit vie­len Jahren Nationalsekret?r der Catholica Unio in Würzburg, stellt sich die Frage, was die mel­­kitische Kirche veranla?te, die syrische gegen die by­zantinische Tradi­ti­on einzutauschen. Pro­fessor Johannes Madey, ausge­wie­sener Fachmann im Ostkirchenrecht und Mitglied in der Redaktion zahlreicher internationaler Zeitschriften im Bereich der Ostkirchenkunde, den Pa­tri­arch Gregorios vor kurzem mit dem Goldenen +Croix de Jérusalem* auszeichnete, entfaltet aus dem +Codex Canonum Ecclesiarum Orien­ta­lium* ein recht interessantes und delikates Thema, ob n?mlich und in welchem Sinn mel­ki­tische Bisch?fe den Ti­tel eines Erzbischofs führen bzw. führen dürfen, denn: +Jeder Metro­polit wird zwar - in der Umgangssprache - Erzbischof ge­nannt, aber nicht jeder Erzbischof ist auch Metropolit.* Der emeritierte und verdiente Lehr­stuhl­inhaber für Byzantinistik in Wien, Profes­sor Ernst Christoph Suttner, legt dar, wann und wie es zur Union der Melkiten mit der Kirche von Rom kam.


In einer Festschrift über Seine Seligkeit darf natürlich das Thema des Islam nicht fehlen. Pro­fessor Adel Theodor Khoury, emeritierter Professor für Religionswissenschaft an der Universit?t Münster und Gründer mehrerer Buchreihen in arabischer Sprache, die sich mit dem Islam und der ?kumene der christlichen Kirchen besch?ftigen, führt die konkreten Probleme im schwie­rigen Dialog zwischen Christen und Muslimen an, vor allem die Probleme einer +schiefen* Ar­gu­men­tation, wie der Autor es nennt; die Zukunft liegt nach Khoury in der Suche nach einer +Mit­­einander-Identit?t*. Christian W. Troll, Professor für islamische Studien in Indien, Birming­ham, Rom, Ankara und Berlin, schreibt über die Grundanliegen von Johannes Paul II. im Ge­spr?ch mit dem Islam, w?hrend Dietmar W. Winkler, Byzantinist aus Salzburg und Dozent in Minneso­ta und Boston wie auch wissenschaftlicher Leiter der +Pro Oriente Studies in Syriac Tradition*,  die Frage stellt, ob die Kreuzzüge als +Religionskriege* zwischen Christentum und Is­lam be­zeichnet werden dürfen; konkret geht es dabei um die Kreuzzüge aus mittelalterlich-euro­p?ischer, ostkirchlicher und muslimisch-arabischer Sicht.
Schlie?lich wenden sich die einzelnen Beitr?ge Themen aus dem Bereich der Theolo­gie zu, speziell im Vergleich von westlicher und ?stlicher Dogmatik. Barbara Hallens­leben, Pro­fessorin für Byzantinistik in Fribourg und Mitglied der Internationalen Theologischen Kommis­sion in Rom und zahlreicher Dialogkommissionen, greift im Rückgriff auf die russi­sche Theo­logie das Thema +?konomie und Heils?konomie* auf. Michael Kunzler, Lehr­stuhl­inhaber für Liturgie­wis­senschaft in Paderborn und mitrophorer Protopresbyter der ukranischen griechisch-ka­tho­lischen Kirche, vergleicht die Gabenbereitung in der abendl?n­di­schen Euchari­stiefeier mit der by­zantinischen Prokomidie, und zwar mit dem Anliegen einer Kl?rung der Fra­ge nach dem Op­fer­charakter der Eucharistiefeier. Zeitgen?ssische Ans?tze in der Gnaden­theo­logie führen Jo­han­nes Oeldemann, Sekret?r des Internationalen Orthodox-Katholischen Arbeitskreises St. Iren?­us, Konsultor der Stiftung Pro Oriente und Direktor des M?hler-Instituts in Paderborn, zu einem Ver­gleich orthodoxer und katholischer Denkans?tze. Hermann Josef Sieben, ein ausge­wie­sener Patrologe und Kenner der Konzilsgeschichte, wendet sich in seinen Uberlegungen dem Patron Seiner Seligkeit zu, n?mlich Gregor von Nazianz und seiner Konzilsskepsis vor dem Hinter­grund seiner Synodenerfahrung und des Entwicklungsstandes der Institution; Ausgangs­punkt ist das markante Dictum des Kirchenvaters: +Mir geht es so, wenn man die Wahrheit schreiben soll, da? ich jede Bischofsversammlung meide, denn ich habe noch bei keinem Konzil ein glück­liches Ende gesehen, noch da? es für die Ubel eine L?sung gefunden h?tte, anstatt sie zu ver­gr??ern.* Reinhard Th?le, Ostkirchenkundler aus Bensheim und Honorarprofessor in Bu­karest, schreibt über die byzantinische Liturgie als +Lehrmeisterin der ?kumene*. Auch der The­men­bereich der byzantinischen Kirchenmusik wird angesprochen, n?mlich bei Peter Kauf­hold, den Patriarch Gregorios ebenfalls mit dem Goldenen +Croix de Jérusalem* auszeichnete, wie auch bei Archimandrit Iren?us Totzke aus der Abtei Niederaltaich, welcher unter den beiden Stich­worten +Entwicklung oder Entfaltung* zwei M?glichkeiten des geistigen Wachs­tums in der Kir­che von Ost und West unter zahlreichen Bezügen zur ?stlichen Kirchenmusik und Theologie dar­stellt. Der rum?nisch-orthodoxe Metropolit Serafim Joant~, dem wichtige Vor­be­reitungen zur Dritten Europ?ischen ?kumenischen Versammlung in Sibiu (September 2007) zu verdanken sind, spricht zentrale Punkte an von dem, was westliche Christen in der Begegnung mit der Or­tho­doxie mi?verstehen. Unter dem Augustinus-Wort +Spaltungen müssen sein* wen­det sich ein weiterer Beitrag der theologischen Deutung zu, mit der Papst Benedikt den Weg der getrennten Christen dogmatisch einzuholen versteht. Mit Bezug auf 1 Kor 11,19, wo der biblische Begriff +dei* ver­wendet wird, führt Joseph Ratzinger aus: +Auch wenn Spaltungen zuallererst menschli­ches Werk und menschliche Schuld sind, so gibt es in ihnen doch auch eine Dimension, die ei­nem g?ttlichen Verfügen entspricht*. Um +durch Verschie­den­heit Einheit zu finden*, gilt es, +in den Spaltungen das Frucht­bare anzuneh­men, sie zu entgiften und gerade von der Verschie­denheit Posi­tives zu empfangen ? natür­lich in der Hoffnung, da? am Ende die Spaltung über­haupt auf­h?rt, Spaltung zu sein und nur noch 'Polarit?t' ohne Widerspruch ist*.


Die vorliegende Festgabe zum 75. Geburtstag Seiner Seligkeit erscheint als Band 54 der Rei­he +Koinonia - Oriens*, die von dem inzwischen verstorbenen Wilhelm Nyssen, Hono­rar­profes­sor für Byzantinistik an der Universit?t in K?ln und Gro?archimandrit der Melkitischen Grie­chisch-Katholischen Kirche begründet wurde. Viele Freunde und im Bereich der Ostkirche ausge­wie­sene M?nner und Frauen haben mit ih­rem Beitrag inhaltlich ­­das Vor­haben ­dieser Festschrift be­reichert. Die Thematik der Festschrift bietet ein buntes Spektrum, in dem sich das umfassende Ar­beits­feld des Jubilars widerspiegelt. Neben wis­sen­schaftlichen Bei­tr?gen wurde das eine und das andere Essay auf­genommen, um der V­iel­­falt der Frage­stellungen und des Freundes­kreises von S.S. Patriarch Gre­gorios ge­recht wer­den zu k?n­nen. M?ge ihm selbst die Lektüre der Festgabe Freude bereiten und eine Zusage sein, da? viele Freunde wei­terhin seinen Weg be­gleiten und sein Wirken f?rdern werden

 

Archimandrite
Michael Schneider

 

 

 

Présentation du livre „Wachsam in Liebe“ (allemand)
en l’honneur de S.B. Patriarche Gregorios III
à l’occasion des jubilés successifs:

 

  • 75 ans (1933-2008)

  • 60 ans (profession religieuse à St Sauveur 1949-2009)

  • 50 ans de sacérdoce (1959-2009)

  • 25 ans d’épiscopat (1981-2006)

 

Votre Beatitude!

C'est une jo?e particulière de pouvoir remettre une publication festive à l'occasion du 75. anniversaire de sa Béatitude le Patriarche Grégoire trois. Elle porte ce titre: +Vigilant dans l'amour*, en référence à l'inscription des armoiries: +Soyez vigilants et cheminez dans l'amour*. (Mt 24,42 par; Eph 5,2). Sa Béatitude expliqua au début de son patriarcat dans un interview au Caire: +J’ai choisi le nom de Grégoire pour plusieurs raisons. D’abord à cause de la signification du mot >Grégoire’, qui signifie veilleur. C’est en ce sens que Jésus parla à ses disciples sur le mont des oliviers: gregorite, veillez! Ensuite j’aimerais rappeler que mon prédécesseur Grégoire deux venait de Damas tout comme moi et comme moi appartenait à l’ordre des basiliens salvatoriens. En même temps, j’aimerais rappeler saint Grégoire de Naziance et veiller avec vigilance sur l’Eglise dans l’amour.*
Aujourd’hui, le quinze décembre, sa Béatitude a soixante-quinze ans. Peu après, il faudra fêter d’autres jubilés, en l’occurrence le 50. anniversaire de son ordination ( à Grottaferrata près de Rome 15.2.1959), le 50. anniversaire des son amitié avec et en Allemagne (7.7.1959), ainsi que le 60. anniversaire de ses premiers vœux de moine (15.8.1949).
Nous avons voulu lui préparer un livre à l’occasion festive de son anniversaire. Le thème de la publication festive est venu des différents domaines dans lesquels le patriarche a été à l’œuvre, c'est-à-dire +Syrie-Islam-Chrétiens en Moyen Orient-Liturgie pascale-L’œcuménisme*. Il s’est montré très tôt que beaucoup étaient prêts à écrire une contribution pour la publication commémorative du patriarche, par intérêt ou parce qu’ils le connaissaient.
Le patriarche Grégoire trois n’est pas seulement connu en orient; de par ses longs séjours en Allemagne il s’est fait beaucoup de connaissances et d’amis, ainsi que des protecteurs et des sponsors des ses projets, qu’il a été capable de mener à bien dans les décennies de son activité sacerdotale. C’est ainsi que cela a paru logique de limiter le cercle des auteurs pour la publication commémorative à celui des pays de langue allemande.
Des salutations d’évêques allemands précèdent l’oeuvre en elle-même. +Quand le patriarche Grégoire trois se rencontre avec des gens, il offre aux croyants de l’ouest la grande richesse théologique et spirituelle de l’est. On sent une cordialité chaleureuse et vraie, qui conquiert ses auditeurs tout de suite pour lui*, peut-on lire dans la salutation de l’évêque Felix Glenn et beaucoup de choses semblables chez les autres. Pour beaucoup d’évêques d’Allemagne, l’ex-vicaire patriarcal devint +un grand bâtisseur de ponts* entre est et ouest, comme il est écrit dans la salutation de l’évêque Josef Homeyer, car dans les nombreuses rencontres avec ses invités et les pèlerins, il a +rendu proche l’église originelle de Jérusalem et ses nombreuses ramifications en Orient*, écrit le cardinal Joachim Meisner. Le nonce apostolique en Allemagne, l’archevêque Jean-Claude Périsset, développe à ce sujet: +Les circonstances étaient pour le patriarche Grégoire un appel de Dieu à lui vouer sa vie dans le sacerdoce, pour être au côté de ses semblables au nom du Christ, le bon pasteur. Les évènements de la vie quotidienne sont des >signes du temps’ dans une société variée comme en Syrie et au Moyen Orient B au niveau profane aussi bien qu’ecclésiastique-, que le patriarche Grégoire a su lire pour leur donner une réponse sage.*
La préface de la publication festive forme un hommage à sa Béatitude le patriarche Grégoire trois. Ce n’a pas été une tâche facile que de rassembler les dates de sa vie et les nombreuses œuvres et initiatives qu’il a suscitées, il a aussi fallu pour la première fois faire ressortir les préoccupations théologiques de sa Béatitude, particulièrement dans sa rencontre avec le pape Benoît seize.



Quel est le contenu de la publication festive et de quels thèmes s’agit-il? Une première contribution parle des icônes arabes dans leur développement à travers les siècles, particu­lièrement pendant la renaissance d’Aleppe; Mère Agnès-Mariam de la Croix de Qara nous initie avec adresse grâce à des images choisies à un domaine de l’iconographie qui n’est pas si connu en Europe. Volker W. B?hler, longtemps attaché à la défense à Damas nous livre une analyse de la Syrie et du Liban après la troisième guerre du Golfe. Le gouverneur docteur Herbert Dautzenberg ouvre un nouveau chapitre avec sa présentation de l’histoire et des buts principaux de +l’ordre patriarcal de la Sainte Croix de Jérusalem* depuis Maxime quatre. L’évêque catholique romain Gerhard Feige de Magdebourg, qui mène des pourparlers avec l’Eglise de l’est au nom de la conférence des évêques allemands et le professeur Hans-Dieter D?pmann, un spécialiste confirmé de l’Eglise protestante exposent l’action de nos églises dans le monde d’aujourd’hui.
De la rencontre personnelle avec l’étudiant Lufti Laham ainsi que du futur archevêque et vicaire patriarcal de Jérusalem écrit le professeur Philippe Harnoncourt de Graz plein de reconnaissance à propos de ses visites en Orient avec le cardinal K?nig au nom de Pro Oriente de Vienne, puis Albert Rauch de l’institut des Eglises de l’est à Regensbourg, un camarade d’université du patriarche, mais aussi le prélat Winfried Pilz de la mission des enfants à Aix-la-Chapelle, ainsi que l’archimandrite Robert Taft du russicum à Rome. Le méritant collaborateur de longue date à la congrégation des églises de l’est et pronotaire apostolique Lucian Parza expose l’action de la congrégation pour les églises orientales pour la réconciliation des églises de l’est et de l’ouest.
Quelques contributions traitent directement de l’Eglise melkite. Erich L?ufer, l’auteur de nombreuses contributions à propos de thèmes bibliques et de leur histoire contemporaine, président de l’association allemande de la Terre Sainte, écrit sur l’histoire de l’association et sa signification en Moyen Orient. Le spécialiste de l’Eglise de l’est Lothar Heiser, un collaborateur de longue date du professeur Wilhelm Nyssen à Cologne, un ami du patriarche, écrit à propos du changement de gouvernement chrétienno-byzantin à celui islamo-arabe en Syrie et en Palestine et les conséquences pour la population chrétienne. L' archimandrite Gregor Hohmann, depuis de nombreuses années secrétaire national de l'union catholique à Würzbourg, se pose la question sur ce qui a poussé 1'Eglise melkite à échanger la tradition syrienne contre celle byzantine. Le professeur Johannes Madey, un specialiste de renom en drooit canonique de 1'Eglise de l´est et membre de la rédaction de nombreux journaux internationaux dans le domaine de l'Eglise de l'est qui s'est vu décerner il y a peu la Croix dorée de Jérusalem par le patriarche Grégoire, développe à partir du +Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium* un thème vraiment interessant et delicat, c'est-à-dire si et en quel sens les évêques melkites portent et on droit de porter le titre d'archevêque, car: +Tout métropolite est appelé en langage courant archevêque, mais tous les archevêques ne sont pas des métropolites.* Le professeur emerite et detenteur d'un siège universitaire de byzantinisme Ernst Christoph Suttner présente quand et de quelle manière Funion des Melkites avec 1'Eglise de gome s'est produite.
Dans une publication festive sur sa Béatitude ne doit pas manquer non plus le thème de 1'Islam. Le professeur et archimandrite Adel Theodor Khoury, professeur emerite, qui s'est interesse pour 1'Islam et 1'oecuménisme des Eglises chrétiennes, montre les problèmes concrets dans le dialogue difficile entre chrétiens et musulmans, surtout les problèmes d'une argumentation +bancale*, comme l'auteur l'appelle; le futur est selon Khoury dans la recherche d'une +identite commune avec 1'autre*. Christian W. Troll, professeur pour études islamiques en Inde, Birmingham, Rom, Ankara et Berlin, écrit à propos des buts principaux de Jean-Paul deux en dialogue avec 1'Islam, tandis que Dietmar W. Winkler, byzantiniste de Salzbourg et maître de conférences au Minnesota et ? Boston ainsi que dirigeant scientifique des +Pro Oriente Studies in Syriac Tradition*, pose la question si les croisades peuvent être appelées* guerres de religion entre le christianisme et l'islam*; il s'agit concrétement des croisades des points de vue europeanno-moyennageux, de 1'Eglise de Fest et du monde islamo-arabe.


Finalement, les contributions se toument vers les thèmes du domaine théologique, spécialement les comparaisons entre la dogmatique de l'est et de l'ouest. Barbara Hallensleben, professeur de byzantinisme à Fribourg et membre de la commission théologique internationale de Rome ainsi que de nombreuses autres commissions de dialogue, reprend en référence à la théologie russe le théme de +1'économie et de 1'économie du salut*. Michael Kunzler, detenteur d'un siège universitaire en Liturgie à Paderborn et protopresbyte mitrophore de 1'Eglise ukrainienne catholique grecque, compare 1'offertoire dans la célébration de l'eucharistie occidentale à la proscomidie byzantine, et plus précisément avec l'intention de clarifier la question du caractère sacrificiel de la célébration de l'euchanstie. Des approches contemporaines dans la théologie de la grâce par Johannes Oedelmann, secrétaire du groupe de travail international orthodoxo-catholique samt Irenée, consultant de la fondation Pro Oriente et directeur de l'institut M?hler à Paderborn, ménent à une comparaison d'approches orthodoxes et catholiques. Herrmann Josef Sieben, un patrologue expert et connaisseur de 1'histoire des conciles, se voue dans ses réflexions au patron de sa Béatitude, c'est-à-dire Grégoire de Naziance et son scepticisme des conciles en rapport avec son expérience synodale et de 1'état du développement de l'institution; le point de départ est cette marquante parole du pére de 1'Eglise: +Quand an doit écrire la vérité, j'évite chaque rassemblement d'évêques, car je n'ai encore jamais vu de fin heureuse à un concile, ni qu'une solution au mal ait étè trouvée, au lieu de l'augmenter.* Reinhard Th?le, specialiste de 1'Eglise de l'est et professeur honoraire à Bucarest, écrit que la liturgie byzantine est une * maîtresse d'apprentissage de 1'oecumenisme +. Le domaine de la musique d'église byzantine est abordé par Peter Kaufhold, que le patriarche Grégoire a également honore de la croix dorée de Jérusalem, ainsi que l'archimandrite Iren?us Totzke de 1'abbaye Niederaltaich, qui présentent sous les mots clefs * développement ou épanouissement +deux possibilites de croissance spirituelle dans 1'Eglise de l'est et de l'ouest avec de nombreuses références à la musique et à la théologie de l'est. Le métropolite orthodoxe roumain Serafim Jonta, à qui nous devons d'importants préparatifs à l'occasion du troisième rassemblement oecumenique européen à Sibiu (en septembre 2007), aborde des points centraux de ce que les chrétiens occidentaux comprennent mal quand ils sont confrontés à l'orthodoxie. D'apres la parole d'Augustin +les divisions doivent exister*, une autre contribution se consacre à 1'interprétation théologique que le pape Benoît utilise dogmatiquement pour venir ? la rencontre des chrétiens séparès. En s'appuyant sur la première epître aux Corinthiens, dans laquelle la notion biblique de +dei* est utilisée, Joseph Ratzinger expose: +Même si les divisions sont en premier lieu une oeuvre de l'homme et une faute humaine, il y a cependant en elles une dimension - qui correspond à une disposition divine.* Pour +trouver 1'unité par la diversité*, il faut accepter +la fécondité qui résulte des divisions, les purifier et recevoir justement des choses positives par la diversité - naturellement dans l'espoir qu'à la fin la division arrêtera d'être division et sera seulement une polarité sans contradiction.*
Cette publication festive du soixante-quinzième anniversaire de sa Béatitude parait en tant que volume cinquante-quatre de la série * Koinonia-Oriens +, qui a été fondée par le décédé Wilhelm Nyssen, professeur honoraire de byzantinisme à 1'université de Cologne et Grand-Archimandrite de 1'Eglise melkite greco-catholique. Beaucoup d'amis et d'experts dans le domaine de 1'Eglise de l'est ont enrichi le but de cette publication festive par leur contribution. Les thèmes de cette publication ont une grande diversité dans laquelle se reflète le champ d'action global du patriarche. A part les contributions savantes, quelques essais ont été adoptés pour satisfaire la diversité des questions du cercle d'amis de sa Béatitude le patriarche Grégoire. Que la lecture de cette publication festive le remplisse de joie et soit 1'assurance que beaucoup d'amis l'accompagneront sur son chemin et encourageront ses activités.

Archimandrite
Michael Schneider